YOAV

„Was tun mit einem Songwriter, der barfuß mit seiner Akustikgitarre auf der Bühne steht? Ganz einfach: Staunen, wie er einem Elektro-Beats um die Ohren haut.“ (Süddeutsche Zeitung)

Sich von der Masse abheben, sein eigenes Ding machen, anders sein und sich abseits der Koventionen zu bewegen liegt YOAV, der mit bürgerlichem Namen Yoav Sadan heißt, im Blut. Geboren in Israel und aufgewachsen in Südafrika, lebt YOAV seit Anbeginn das Leben eines wahren Kosmopoliten, der sich auf der ganzen Welt zuhause fühlt. Populäre Musik war dabei allerdings nicht immer Teil seines Lebens, denn im Elternhaus des Künstlers war „leichte“ Musik verpönt; Klassik sowie Klavier- und Cellounterricht waren zunächst die einzigen musikalischen Berührungspunkte seiner Kindheit. Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, als er bei seinen Nachbarn heimlich Wham! und OMD hörte. „Von dem Moment an, als ich diese kitschigen Songs bei meinen Nachbarn gehört hatte, wusste ich, dass ich Musiker werden würde.” 

Ein Mann, ein Wort: Bereits mit seinem 2008 erschienenen Debütalbum „Charmed & Strange“ etablierte sich YOAV als ernstzunehmende Marke im Indie-Pop und bewies nicht nur „die lyrische Sensibilität eines Troubadours mit dem Instinkt der Chemical Brothers für einen Dancefloor-Hook“ (The Independent), sondern auch echten Erfolgscharakter. In den darauffolgenden vier Jahren veröffentlichte der Südafrikaner zwei weitere Longplayer und tourte u.a. als Support Act für Tori Amos um die Welt.

Während einer Reise durch Asien im Jahr 2013 wanderte und wunderte sich YOAV – und stellte sich schließlich die Frage: „Was kommt als nächstes?“ Getreu seiner weltmännischen Art zog es ihn von Asien nach Berlin, zurück nach Kapstadt und letztlich nach Ibiza, während er an seinem vierten Studioalbum werkelte. Während des Schreibprozesses experimentierte YOAV mit diversen Technologien und Live-DJ-Sets, die ihm neue kreative Perspektiven und neue Wege zum Beschreiten boten, bei denen er sich einen halben Schritt von seinem altbekannten Stil mit seiner Loop-Station entfernte und einen ganzen in etwas Neues wagte. Das Ergebnis: Sein viertes Album „Multiverse“ – eine Mischung aus Trip-Hop, Electronica, dem Himmlischen und Exzentrischem. Mit neuer Energie, neuem Sound und neuem Livekonzept präsentierte sich der neue YOAV Anfang 2019 live auf den deutschen Bühnen – und zeigte damit, dass sich ein Künstler auch nach über 10 Jahren durchaus noch neu erfinden kann.