Robot Koch

“Der seit 2013 in LA lebende und arbeitende Robert ‘Robot’ Koch gehört momentan zu den spannendsten und innovativsten Elektronik-Produzenten.” (radioeins)

Beim Anhören von ROBOT KOCHs Musik ist es offensichtlich, dass es das grosse Ganze ist, das ihn bewegt. Der aus Deutschland stammende und mittlerweile in LA ansässige Komponist und Elektro-Produzent kreiiert Soundlandschaften, die sich durch das Nebeneinander von analogen und synthetischen Klängen auszeichnen und sowohl Vertrautheit als auch Entfremdung, Humanismus und Futurismus einschließen. Mit seinem 2018 veröffentlichten Album „Sphere“ führte er die Erkundung des Weltraums auf ein ganz neues Terrain. Das Projekt war mit seiner prägnanten Live-Show nicht nur eine musikalische Erkundung des Alls, sondern gleichzeitig eine erlebbare audiovisuelle Reise, die speziell für die Aufführung in Planetarien konzipiert wurde.

Ich bin fasziniert von der Zukunft und habe mich schon als Kind sehr für Science-Fiction interessiert. Dieses jenseitige Element, das Unbekannte zu erforschen und die Grenzen des Bekannten und Möglichen zu erweitern, interessiert mich sehr“, so ROBOT KOCH. 2020 führt er seine Entdeckungsreise mit seinem neuen Album „The Next Billion Years“  (VÖ 29.05.20) fort. Im Kern fragt sich ROBOT KOCH auf diesem, wie die Zukunft aussehen könnte. Größte Inspiration dazu war ein Vortrag des französischen Marineoffiziers und Entdeckers Jacques-Yves Cousteau aus dem Jahre 1973, in dem dieser über die Zukunft unserer Spezies und unseres Planeten spricht und Thesen zum Klimawandel, der Ausbeutung der Natur und Überbevölkerung aufstellt. Cousteau, der keinen Abschluss in Naturwissenschaften vorweisen konnte, wurde allein durch seine Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, zu einer führenden Stimme für den Schutz der Meere. Während er mit seinen Büchern, Filmen und Vorträgen ein globales Bewusstsein in uns entfachen wollte, setzt ROBOT KOCH auf die Klangkraft, die er mit einem Orchester und dem etablierten estnischen Dirigenten Kristjan Järvi gemeinsam zum emotionalen Höhepunkt treibt.

„Meine Arbeit ist immer sehr visuell. Ich komponiere Musik wie Soundtracks zu imaginären Filmen in meinem Kopf oder zu Momenten und Gefühlen, die ich beinahe sehen kann wie ein Bild“, so ROBOT KOCH. Kein Wunder, dass seine Produktionen auch in diversen Top US-Serien wie „How To Get Away With Murder“ oder „The Blacklist“  ihren Platz finden. 2014 wurde er in Deutschland mit dem Musikautorenpreis als bester Komponist im Genre Elektro ausgezeichnet. Mit „The Next Billion Years“ schafft ROBOT KOCH nun ein Werk, dass mit Sicherheit – zumindest für einen Bruchteil dieser Zeit – eine Rolle in der nachhaltigen Ausseinandersetzung mit unserer Zukunft  spielen wird.