Kaltenkirchen

„Philip Maria Stoeckenius ballanciert (wortwörtlich) irgendwo zwischen Goethe und No Angels.“ (W24)

„Zwei Seelen wohnen, ach!, in meiner Brust“Phillip Maria Stoeckenius besingt unter seinem Künstlernamen KALTENKIRCHEN helle und dunkle Mächte, textlich inspiriert von einschlägiger deutscher Pop- und Gegenwartsliteratur oder surrealen Hesse-Charakteren. Seine Zeilen bilden eine Einheit mit schlageresquen Melodien, die die Grenze zwischen Kitsch und Punk überwinden und sich in ein neues kühles Pop-Gewand kleiden. Die deutsche Sprache möchte bei ihm – genauso wie bei seinen Vorbildern, die von Drangsal, Boy Harsher oder FLUT; Falco, Nena oder Rammstein bis hin zu VertreterInnen der frühen Neuen Deutschen Welle reichen – eine neue moderne Emanzipation und die Überwindung der festgefahrenen Bedeutungshorizonte erreichen. Seine Erzählungen finden in seinen von Synthesizern geladenen Stücken zur Ruhe und wirken manchmal musikalisch sogar versöhnlich mit der Wut und Angst seiner Texte.

Mit seiner Single „Harry Haller“, die gemeinsam mit Drangsal und Mia Morgan geschrieben und produziert wurde,schlug der in Wien lebende Künstler erstmals Aufmerksamkeitswellen. Das Ende 2019 veröffentlichte Debütalbum „Im Namen der Liebe“ markiert den verheißungsvollen Prolog von KALTENKIRCHENs musikalischer Karriere. Mit Support-Shows bei den RIKAS und seiner eigenen „Kopf an Kopf“ Tour, die er gemeinsam mit Künstlerkollege und Freund Trille Anfang 2020 gespielt hat, zeigte KALTENKIRCHEN auch live, dass er der wahre Anti-Schlager König auf dieser Erde ist.