SHELTER BOY

„Aus den Trümmern der von beschissener Trap-Musik überschwemmten Welt erhebt sich ein neuer Superheld.“(Picky Magazine

Anfangs oft als deutscher Mac DeMarco verheißen, hat Simon Graupner alias SHELTER BOY schnell seinen ganz eigenen Stil zwischen Indie-Rock und Dreampop, verträumten Gitarrensounds und einer Rauheit, die eher an King Krule erinnert, gefunden. Auf seiner Debüt-EP „Mirage Morning“ (2019) überlagert eine überraschende Mühelosigkeit die eigentliche Auseinandersetzung mit seiner komplexen Gefühlswelt. So bewegt er sich zwischen der Euphorie nach einem gestandenen Backside Heelflip und dem ständigen Struggle des Alltags. SHELTER BOY möchte sich selbst verorten, in den Wirren seines Daseins. Es sind lange Tage und noch längere Nächte, die ihn zu seinen Songs inspirieren. Im Januar 2020 veröffentlichte er seine zweite EP „Rock’n’Roll saved my Childhood (lel)“. Ein übergeordnetes Thema der EP gibt es nicht wirklich, vielmehr ist sie eine Momentaufnahme der aktuellen Situation des SHELTER BOYs. Was aber trotzdem beim Hören auffällt, ist, dass die Platte durchaus mehr Hip-Hop Einflüsse bekommen hat.

Erste Band-und Bühnenerfahrungen sammelte Simon Graupner als Co-Frontmann und Gitarrist der Indie-Band Still Trees, bevor er sich entschied, den Ego-Trip zu schieben und seine Hirngespinste zu verwirklichen. Auf der Bühne treffen gemeinsam mit seiner so genannten Shelly-Family derbe Sprüche auf gewagte Showeinlagen und impulsive musikalische Exkursionen. Der Raum ist gefüllt mit Liebe und jugendlichem Leichtsinn. Aber auch wenn SHELTER BOY alleine spielt, gelingt es ihm, diese Energie in einem intimeren Setting zu transportieren. Im Jahr 2019 hat er bereits auf diversen Festivals (Immergut, Artlake, Rocken am Brocken, …) und als Opener für Gus Dapperton, Yakub Ogawa und Omar Apollo gespielt. Ende Januar 2020 folgte die erste eigene Headline-Tour durch Deutschland, mit der er „…allemal deutlich gemacht (hat), dass es auch Anfang 2020 noch gute Gitarrenmusik braucht.“ (Diffus)