Phela

Vier Jahre sind seit PHELAs traumhaften Debüt vergangen, vier Jahre, in denen die wilde Räubertochter auf viele Arten erwachsen wurde: als Poetin und Musikerin, als Frau und nicht zuletzt als Mutter.

Trotz dieser Entwicklung ist sich PHELA stets treu geblieben, ist noch die gleiche Träumerin, deren Lieder auf ihrem aktuellen Album „Wegweiser“ aufblühen. PHELA sucht neue Wege, findet neue Sehnsuchtsorte und schenkt zeitlose, warme Popmelodien. „Peter Pan“, „Mama“ und „Reset“: Die drei Fokus-Tracks zeigen den richtigen Klang, den einen Tonfall, diese speziellen Worte, die genau das ausdrücken, was PHELA fühlt. „Ich hatte eine Schreibblockade. Mir fiel nichts ein“, gesteht sie und man hört ihr an, wie erschreckend dieser Zustand war. Von allen Seiten gab es Erwartungen, doch sie brauchte dringend Zeit für sich. Zeit, die sie sich genommen hat – und das hat sich gelohnt: „Musik für einen verträumten Vormittag oder entspannten Abend. Eine gute Sache!“ (blu.fm)

Es sind oft solche Momentaufnahmen, in denen man das Beisammensein und gemeinsame Verständnis, in denen man die Nähe der Musiker fühlt. Alle Lieder auf „Wegweiser“ sind zart und filigran. Ganz sanft, auch bei angezogenem Tempo, wenn man wie von selbst anfängt, sich zu bewegen – was man erst bemerkt, wenn man schon den Refrain mitsingt. Diese Leichtigkeit ist auch der große Unterschied zum Debüt, in dem es viel um Liebe und Liebesleid gegangen ist. PHELA ist ein Stück erwachsener geworden, sie hat manches hinter sich gelassen – das Leiden ist dem Leben gewichen. Für die Livedarbietung ihres neuen Albums hat sich die Singer-Songwriterin, die selbst auch Geigerin ist, etwas Besonderes ausgedacht: Vier Streicher werden sie auf ihrer Wegweiser Tour 2019 begleiten und mit ihr gemeinsam eigens für die Tour geschriebene Arrangements umsetzen.