Nisse

„Seit 20 Jahren lebt NISSE für die Musik und hat mit seinem zweiten Album „Ciao” ein absolutes Meisterwerk rausgehauen“ (Radio Energy).

NISSE beschreiben zu wollen, ist gewiss eine Herausforderung, steckt doch eine grenzenlose Vielfalt in all seinen Stücken. Hier treffen NDW und Chanson aufeinander (sprich Joachim Witt auf Hildegard Knef), Rap auf Volksmusik (also Hamburger Hip Hop-Schüler der ersten Stunde auf Hans Albers und Drafi Deutscher), zum Schluss noch Punk auf Pop – quasi der junge Rio auf den späten Reiser. Nachdem er für sein Debütalbum „August“ bereits von Kritikern und Hörern großes Lob erntete, tanzt NISSE nun mit „Ciao“ im hiesigen Liederwald der deutschen Musiklandschaft mit seinem ganz eigenen Stil taktvoll aus der Reihe.

Die Doppeldeutigkeit des Titels ist Programm: so wird Abschied von Angst, alten Weggefährten und den Eindrücken des aktuellen Tagesgeschehens genommen und die Hoffnung umso offener empfangen. Seine stilistische Mischung wird auch durch ganz außergewöhnliche Gastauftritte deutlich: Bill Kaulitz singt zum ersten Mal seit über sieben Jahren wieder auf deutsch und gleich zwei Generationen der Kinskis verleihen einem der eindrucksvollsten Stücke von „Ciao“ ihre unverwechselbaren Stimmen.

NISSEs Lieder beziehen sich stets auf seine Erlebnisse und Beobachtungen, Abstraktes wird einfach formuliert und Einfaches abstrakt – um einen Winkel zu zeigen, aus dem diese Geschichten noch nicht besungen wurden. Ina Müller, Kontra K, Peter Maffay, MiA oder Matthias Schweighöfer – viele deutsche Größen haben sich als Fans seines Ausnahmetalents ausgesprochen. Auf seiner „Ciao“ Tour 2019 zeigte der Hamburger, dass er auch live mit seinen Beats, seiner Stimme und spontanen Graffiti-Aktionen immer für eine Überraschung gut ist.