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June Cocó

„Eine Künstlerin, die im Herzen weiß, was sie kann und wo sie hin will, die aber immer auch die Nähe sucht und sich freut, wenn sie da draußen jemand verstanden hat – und die Welt nach einem Konzert oder einem Album von ihr mit etwas anderen Augen sieht.“ (MKZWO)

Es kommt nicht von ungefähr, dass die Leipziger Pianistin, Sängerin und Songwriterin JUNE COCÓ Anfang 2020 ein Rework- und Cover-Album namens „Métamorphoses“ veröffentlichte. So hieß zwar auch der Song des befreundeten französischen Duos Ravages, den sie darauf coverte, aber man merkte schon damals, dass der Klang und die Bedeutungsebenen dieses Wortes etwas in ihr auslösten. Denn auch ihre Karriere ist in stetiger aber bestimmter Verwandlung, eine Metamorphose von Klängen und Stilen, ein organisches Wachsen, das Stillstand schlichtweg nicht vorsieht. 

Zuerst las man über JUNE COCÓ Mitte der Zehner-Jahre, als sie nicht nur ihr erstes, noch eher rockiges Album „The Road“ veröffentlichte, sondern auch regelmäßig Solo-Auftritte mit Klavier und Stimme in den feinsten Hotels von Leipzig hatte. Die Geschichten von Udo Lindenberg und George Clooney, die sie dort nach einem ihrer Auftritte begeistert ansprachen, las man in Bunte, BILD und Gala. Aber JUNE COCÓ hielt nicht viel von Gossip und konzentrierte sich lieber auf einen Sound, der ihr eher aus dem Herzen sprach. 

Für ihr Album „Fantasies & Fine Lines“ stellte sie also wieder das Klavier und ihre wundervolle Stimme in den Mittelpunkt, schrieb von Träumen und von der Liebe und klang dabei, wie eine würdige Kollegin von Kate Bush, Florence Welch und Regina Spektor. Mit Letzterer teilte sie sich sogar ein Weile den Produzenten: Gordon Raphael, einst Hausproduzent von den Strokes und Produzent des Spektor-Albums „Soviet Kitsch“, nahm mit JUNE COCÓ zum Beispiel ihren Song „Heroine“ auf – und konzentrierte sich dabei voll auf Herz, Stimme und Klavier. Ihr erfolgreichster Song des Albums, „Neptune’s Daughter“, wiederum war eine Hymne auf die Entschleunigung, ein Thema dass sich bewusst durch das Album zieht. Ein Zu-sich-selbst-Finden. 

In dieser Zeit kam JUNE COCÓ eine weitere Einsicht, die sich auf die Metamorphosen ihrer Karriere auswirken sollte: „Ich habe irgendwann entschieden, mich nur noch mit Menschen zu umgeben, denen ich vertraue und die meine Liebe zur Musik teilen.“ Diese Einsicht war außerdem ein Grund, warum sie danach ein Album mit Reworks ihrer eigenen Songs von befreundeten Produzent*innen und Cover-Versionen anderer Freund*innen aufnahm. „Métamorphoses“ eben. Von der Pandemie von den Bühnen geknockt wie alle Musiker*innen, nutzte sie die Zeit, um mit den modernen Arbeitsmöglichkeiten aus der Distanz neue Wege zu finden. 

Parallel dazu zeigte sich, dass June Cocos Musik auch und vor allem über den Landesgrenzen hinaus funktioniert. Da Touren nur im reduzierten Maße möglich war – was schade ist, denn auf der Bühne ist JUNE COCÓ eine wahre Menschenfängerin – nutzte sie die Zeit, um ihre Musik und ihr Album „Fantasies & Fine Lines“ auch in anderen Ländern wie z.B. Japan und Frankreich zu promoten. Außerdem trat bei zahlreichen internationalen Festivals wie dem MaMA-Festival in Paris, dem Live at Heart in Örebro, Vienna Waves oder auch beim What’s next in Music?-Festival in Litauen auf. Der Hidden Track des Albums –ein Cover vom „Happy Song“ von Alex The Astronaut – wurde 2020 gar zum Song einer großen US-Kampagne von Facebook. 

Nun ist JUNE COCÓ bereit für die nächste Metamorphose: In den kommenden Wochen und Monaten werden nach und nach drei Singles erscheinen, die ihren Sound noch einmal in neue Gefilde führen. Immer noch im Herzen Pop, sind diese Songs eingängiger, größer, radiokompatibler – ohne dabei ihre Eigenständigkeit und JUNE’s Charisma zu verlieren. 

Parallel zu den nächsten Releases, wird außerdem im Frühjahr eine Tour ins Haus stehen. Eine gute Sache: Denn ein Konzert dieser Künstlerin war immer schon der sicherste Weg, um ihrer Musik zu verfallen.

HOVERING CLOUDS TOUR 2022

DATE CITY VENUE NOTES TICKETS
18.06.22 CZ \ Brno Obrfest   ->