Henry Jamison

HENRY JAMISON verwandelt Geschichten in Gold.” (The FADER)

Wenn man einen Blick auf seine Familienhistorie wirft, wird eines schnell klar: HENRY JAMISON wurde geboren, um Songs zu schreiben. Auf der einen Seite ist da sein Vater, ein klassischer Komponist, und auf der anderen Seite seine Mutter, eine Englischlehrerin, die ihn stets inspiriert und ermutigt hat. Doch wenn man einen weiteren Blick auf den Stammbaum der Familie JAMISON wirft, fallen noch weitere Namen auf; George Frederick Rood, einer der populärsten Songwriter der Bürgerkriegszeit im 19. Jahrhundert oder auch Dichter John Gower, der bekanntlich ein Freund von Chaucerund Richard II. war.

So ist es nicht verwunderlich, dass HENRY JAMISON bereits mit seinem beeindruckenden Debütalbum „The Wilds“ beweisen konnte, dass er ein bemerkenswerter Geschichtenerzähler ist, dem es gelingt, seine Erzählungen in Liedform zu bringen. Zarte Klänge seiner Akustikgitarre und seines Banjos mit programmierten Percussion-Loops und Synthesizern vereinend, setzt  sich der aus Vermont stammende Songwriter in seiner Musik mit den Unstimmigkeiten des modernen Lebens auseinander, während er sich gleichzeitig bemüht, die Konflikte zwischen unserem inneren und äußeren Selbst, der natürlichen Umgebung und der von uns konstruierten Gesellschaft in Einklang zu bringen.

Nachdem die Tracks des Debüts knapp 100 Millionen Mal auf Spotify gestreamt wurden und HENRY JAMISON als „visueller Textdichter“ gelobt wurde, der Musik schreibt, die “wie ein Traum klingt, der Gestalt annimmt(Consequence of Sound), erschien im Februar 2019 „Gloria Duplex“, das zweite Album des Solokünstlers. HENRY JAMISON geht auf diesem der Frage nach, was es in der heutigen Welt bedeutet, ein Mann zu sein, und nimmt Teil am öffentlichen Diskurs über toxische Maskulinität, ohne dabei zu predigen. ATWOOD MAGAZINE beschreibt seine Herangehensweise wie folgt: „Indem er seine eigene Abgestumpftheit und seine Unzulänglichkeit zugibt, öffnet er eine Tür für alle Männer. Er zwingt sie nicht, alles aufzugeben, was sie über ihr eigenes Geschlecht wissen, sondern zu überlegen, wie schädlich es sein kann – und wie einfach es gleichzeitig sein könnte, einfach damit zu beginnen, es zu versuchen.“