Flut

„Im Kosmos von FLUT bietet jeder Satz, jeder Ort, jeder Ton eine Projektionsfläche für Epochen, Bilder und Analogien – ohne sich jemals aufzudrängen.“ (Red Bull)

Angefangen hat alles mit einem tragbaren VHS Rekorder. Die fünf Jungs von FLUT haben in ihrer Jugend und Freizeit zuhause in Oberösterreich analoge Filme gedreht und sich dabei in die bunte, aber auch dreckige Ästhetik der 1980er Jahre verliebt. Zwischen unterkühltem Synthesizer-Minimalismus und bombastischem Stadionrock vermischen sie angelsächsische Pop-Gerüste mit Post-NDW-Sounds und verweisen mit Ernst- und Sinnhaftigkeit auf eine stets belächelte Ära der Musikgeschichte, ohne dabei an Leichtigkeit zu verlieren. Nach ihrer im März 2017 veröffentlichten Debüt-EP „Nachtschicht“ und dem 2018 erschienenen Debütalbum „Global“  wurde es überraschend still um FLUT. Im Sommer 2020 melden sie sich mit einem Knall zurück: „Zur Zeit“, die gleichzeitig die erste Single auf ihrem neu gegründeten Label „Gezua Records“ ist. Eindringlicher Gesang, der Bass läuft in Dauerschleife, die Percussions hämmern gnadenlos und die Synthies geistern durch die Soundkulisse.

Bei Auftritten als Support Act von namhaften Bands wie Kraftklub oder auf Festivalbühnen wie der des Frequencys, Kosmonauts oder Reeperbahn Festivals und dem Asphalt dazwischen haben sie ihren Sound weiterentwickelt. Das Klima, die Stadt am Draht, der Permafrost und die Menschen dazwischen: Alles hängt miteinander zusammen. Mit „Zur Zeit“ liefern sie das erste Ergebnis ihrer musikalischen Arbeit – und gleichzeitig eine Reizüberflutung, die einen spätestens nach dem dritten Mal Hören in einen Bann zieht und nur noch mit dem ganzen Körper mit zucken lassen will.