Bürger Lars Dietrich

Der Mann mit den vielen Talenten.

Hip-Hop für die ganze Familie – kein Scherz, sondern ein ernstes Anliegen eines der vielseitigsten Menschenskinder dieses Landes. BÜRGER LARS DIETRICH ist in vielerlei Hinsicht prädestiniert für diese Aufgabe: Er ist Comedian, Sänger, Sprecher, Entertainer sowieso, bekannt für Hits wie „Sexy Eis“ oder „Ein Bett im Kornfeld“, beliebter KiKA-Moderator durch die letzten zwölf Staffeln von „Dein Song“, frischgebackener Grimme-Preisträger in der Kategorie „Kinder & Jugend“ und ein waschechter B-Boy, der seit seinem elften Lebensjahr Reime schreibt und Breakdance übt. Jetzt war es wieder an der Zeit für ein neues Album – und die Familien dieses Landes werden es ihm danken.

„Ich wollte mal wieder wirklich Hip-Hop machen“, sagt BÜRGER LARS DIETRICH. Die 16 Tracks auf seinem Album „Menschenskind“  (VÖ: 25.09.20) schlagen einen weiten Bogen von Reggae über Trap und Disco-Grooves bis hin zu klassischen Samples oder Swing-Rhythmen. So vielseitig wie stets witzig und eindeutig positiv geht es um nervende Nachbarn („Königin der Nacht“), unangenehme Eltern („Mama sooo peinlich“) oder den coolen „Jodel-Opa“, ums Tanzen im Regen oder das „Rap-Huhn“ (gerappt zusammen mit Grimme-Preis-Partner Marti Fischer). Mit „Le Le Le“oder – mehr als nur Sättigungsbeilage – „Schnauze voll“ liefert er als autogetuneter „Capital Lars“ die Ohrwürmer, die alle so lange nerven, bis sie einfach mitsingen müssen. Dass der mittlerweile vollbärtige Herr Dietrich trotz einiger grauer Haare sein Kind im Manne hegt und pflegt, machen das selbstironische Vater-Sohn-Frage-Antwort-Spiel von „Du warst ganz genauso“, das abgehangene „Schonung“, der in eine Superhelden-als-beste-Freunde-Fantasie verpackte Anti-Mobbing-Song „Manchmal“ und natürlich der Titelsong, eine selbstbewusste Generationen-Hymne mit einem Sample des DDR-Komiker-Duos „Herricht & Preil“, deutlich.

„Viel kommt von Herzen und vom Bauch auch“, sagt BÜRGER LARS DIETRICH über sein neues Album. Der 47-jährige versteht die, für die er singt, ganz selbstverständlich auf Augenhöhe. Obendrein liegt ihm die Jugend einfach im Blut, nicht zuletzt als dreifacher Vater. Der Erfolg der nihilistischen Rotz’N’Roll Radio-Single „Nee“, vor allem aber der Besuch eines Konzerts von „Deine Freunde“ waren Initialzündungen für seine neue musikalische Entdeckungsreise. Als er die ersten Titel vor 10.000 Besuchern beim Geolino-Festival in Berlin ausprobierte, hatte er sein Ziel schon am Start erreicht: Kinder und Eltern waren gleichermaßen grandmasterlich geflasht.