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Matthias Arfmann presents Ballet Jeunesse

(DE)

Darf man das überhaupt? Darf sich ein Hamburger Musiker und Produzent mit gleichgesinnten Freigeistern über Kronjuwelen der Hochkultur hermachen und den Versuch unternehmen, sie so einem jungen Publikum zugänglich zu machen? Sieben Jahre lang hat der Hamburger Musikproduzent an seinem neuesten Streich namens BALLET JEUNESSE gearbeitet, hat mit seinem Team, bestehend aus Onejiru, Peter Imig, Milan Meyer – Kaya und Sebastian Maier, Ballettklassiker der weltbesten Orchester mit jahrhundertelanger Geschichte wie Tschaikowskys „Der Nussknacker“, Prokofieffs „Peter und der Wolf“ oder Strawinskys „Feuervogel“ dekonstruiert, fragmentiert, gesamplet – bis alle das Gefühl hatten, das Herz und die Seele des jeweiligen Werkes, nach Walter Benjamin „die Aura des Kunstwerks“ freigelegt zu haben. Anschließend interpretierte ARFMANN mit seinen Mitstreitern diese Klassiker neu, gab ihnen mit Beats einen neuen Herzschlag und mit der Hamburger Sängerin Onejiru, sowie Gastsängern wie HipHop Legende KRS One, Chefstyler Jan Delay, Goldene Zitronen Sänger Schorsch Kamerun und Kele Okereke von Bloc Party eine völlig neue Stimme und Anmutung – und ließ sie zum Schluss von einem Orchester neu einspielen! Auf diese Weise ist es ARFMANN und seinem Produzententeam gelungen, die bisher scheinbar unantastbaren Klassiker zu Songs umzuformen, die ihre faszinierende Stärke zwischen alt und neu, Konzertsaal und Tanzfläche, zwischen Sonate und Breakbeat entfalten.

Der deutsch-französische TV Sender ARTE wird die Geschichte des „BALLET JEUNESSE“ dokumentarisch begleiten. Der Videoregisseur Zoran Bihac, der bereits mit vielen bekannten Bands wie u.a. Rammstein zusammengearbeitet hat, hat das Musikvideo zu „Je rêve feat. Kele Okereke & Onejiru“ gedreht. Im Video haben neben der Sängerin Onejiru auch die weltberühmten Ballett-Zwillinge Jîri und Otto Bubenicek mitgewirkt.

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Dennis Krause